Business Mentoring

Ideen – Fluch oder Segen?

Die Idee trifft mich wie ein Lichtblitz, fährt donnernd durch meinen Körper und schwebt hohen Hauptes über meinen Kopf. Erst ist sie diffus, dann wird sie klarer und schließlich erhält sie Konturen. Zeit für die Umsetzung.

Hast du dies auch schon mal erlebt? 

Mir geht es ständig so. Ideen über Ideen wirbeln durch meinen Kopf, kommen ungefiltert, umhüllen mich manchmal mit einer Kraft, dass ich alles andere um mich herum vergessen mag.

Oh ja, es ist großartig und überlebenswichtig für mich als Unternehmerin Ideen zu haben. Täglich begegnen mir Situationen, in denen ich spontan entscheide, wie ich vorgehen will. Dann feile ich an meinen Produkten, nehme Anpassungen vor, kreiere neue Angebote, bin im kontinuierlichen Austausch mit meinen Kund’innen und kreiere neue Ideen. Kennst du das?

Es ist Abend. Ich habe auch ein anderes Leben als “nur” Unternehmerin zu sein. Abends um 18 Uhr will ich Frau oder Freundin sein, gemütlich essen mit einem Glas Wein und leichte sowie intensive Gespräche führen über alles und nichts, das Leben, das was uns ausmacht oder einfach Blödsinn machen. Mein Gehirn weiß manchmal nicht, dass Feierabend ist. Es kreiert unaufhörlich Ideen. Ich liege im Bett und die Ideen kreisen in meinem Kopf, verharren im Gedankenkarussel. In diesem Fall ist es ein schönes Gefühl. Dennoch, es hindert mich zu schlafen. Ich stehe auf und schreibe meine Ideen auf. Für mich der beste Weg, um meine Ideen und die Gedanken loszulassen und nicht zu vergessen. Denn ich bin dankbar für diese Ideen. Ich brauche sie.

Unser Gehirn ist ein unglaublich faszinierendes Teil unseres Körpers. Es ist das Herzstück all unseres Seins. Wir Menschen wissen noch sehr wenig über die Funktionalitäten unseres Gehirns. Bedauerlicherweise nutzen wir nur 5-10% unserer Gehirnkapazitäten und manchmal habe ich den Eindruck, weit weniger als das ;-). Wir füttern unser Gehirn, indem wir essen. Gutes Essen hilft beim Denken. 30% der täglich zu uns genommenen Kalorien verbraucht unser Gehirn. Manchmal habe ich den Eindruck, dass es mehr ist, so viel wie ich denke und Ideen kreiere ;-).

Wir füttern unser Gehirn außerdem mit Informationen, Eindrücken und Erlebnissen. Alles was wir sehen, riechen, schmecken, spüren und hören gelangt in unser Gehirn und wird dort verarbeitet.

Indem wir unser Gehirn mit Informationen und Entertainment aus dem Fernseher oder Internet versorgen, werden unsere visuellen und auditiven Sinne angesprochen. Abhängig davon, was wir uns anschauen und wie lange, hat dies einen anderen Effekt auf uns. Nehmen wir an, du siehst dir die Nachrichten an, danach eine Reportage zu den neuesten Pandemie-Entwicklungen und tagsüber läuft das Radio mit mehrmaligen Informationen pro Stunde zu den neuesten Nachrichten. Unsere Nachrichten umfassen bei uns etwa 90% negative Informationen, die uns nicht direkt betreffen. Wir erfahren von Kriegen in Afrika, von einem Unfall in den USA und von Unwettern in Thailand. Über den Tag verteilt hast du mehrere Stunden geballter Negativinformationen gesammelt und deinem Gehirn zur Verarbeitung zur Verfügung gestellt.

Dies beeinflusst dich massiv in deinem Denken und Handeln. Und es lähmt deine Ideenfindung und Kreativität und kann dich sogar krank machen. Kleiner Einschub: es ist sicherlich wichtig auf dem Laufenden zu sein was in der Welt passiert. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, sich mit Nachrichten zu den neuesten Entwicklungen zu versorgen, wie zum Beispiel aktiv nach Informationen im Internet zu recherchieren, eine oder mehrere Tageszeitungen lesen und Dokumentationen ansehen. Ich verlinke hier zu einem Artikel zum Thema Medienkonsum, der dich interessieren könnte. 

Wenn du eine dieser Möglichkeiten nutzt, entscheidest du aktiv, was du lesen oder dir anschauen willst und vor allem wie lange und wie oft. Bei den Nachrichten zwischendurch, ist es schlimmstenfalls ein „Sich- Berieseln-Lassen“ mit Negativinformationen.

Nehmen wir an, du gehst in den Bergen spazieren und kommst an einer vielfältig bunt bewachsenen Wiese vorbei, wo alles blüht und summt. Du saugst den Duft der Gräser und Blumen in dich auf. Wenn du dich in die Wiese sinken lässt, spürst du auf deiner Haut wie die Gräser dich kitzeln, du hörst das Summen der Bienen, riechst den betörenden Duft der Wiesenblumen und schmeckst die klare, frische Bergluft. All diese prächtige Schönheit siehst du direkt vor deinen Augen. Rundum positive Gefühle. Dies gilt eingeschränkter, wenn du auf Gräser oder Blumen allergisch reagierst;-).

Diese Eindrücke sind für dein Gehirn positive Impulse und ein wahrer Happinessbooster. Ein Erlebnis, was deine Ideenmachinerie anwirft, ohne dass du viel dazu tun brauchst, außer diesen Moment zu genießen. Es trägt zu einer gelassenen Stimmung bei – die perfekte Voraussetzung für kreative Ideenfindung.

Apropos Ideen: brauchst du Inspiration, was du mit deiner Zeit anfangen kannst? Sie dir meinen Artikel “Was tun mit meiner Zeit?” an.

 

Die blühende Bergwiese tut noch etwas für dich. Sie entschleunigt deinen Tag. Du richtest deinen Fokus auf dich. Mit all deinen Sinnen saugst du die Schönheit der Natur in dich auf.

Es funktioniert besonders gut, wenn du dir Zeit nimmst. Fünf Minuten über die Wiese hetzen ist nicht das was ich meine, sondern eher eine halbe Stunde, in der du einfach rausgehst, an die frische Luft, ob mit oder ohne Bergwiese, Hauptsache raus in die Natur.

Tipps!

  • morgens 20 Minuten Yoga inklusive ein paar Minuten Meditation.

 

  • In der Mittagszeit nehme ich mir mindestens eine halbe Stunde Me Time und gehe unabhängig vom Wetter spazieren – am liebsten am Rhein oder an der Sieg entlang. Den Wald hebe ich mir für längere Touren auf.

 

  • 3-4x pro Woche laufen am Rhein oder im Siebengebirge.

Was tust du für deine Ideenfindung?

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